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Softwareverteilung
Ziel einer zentralen Softwareverteilung ist es, standardisierte
Applikationen mit einer vordefinierten Konfiguration an die Endanwender
einheitlich und effizient auszurollen.
Applikationen werden meist im standardisierten MSI- Format in
Paketierungsumgebungen wie das WisePackageStudio oder InstallShield
erstellt, kompiliert und bereitgestellt. Mittels Usermanagement lässt
sich dann sie vorkonfigurierte Software einzelnen Benutzern oder
Benutzergruppen zuweisen und verteilen. Die Installation findet
wahlweise im Hintergrund, auf Abruf oder auch wahlweise bei der An- bzw.
Abmeldung statt. Die Deinstallation einzelner Applikation, sowie das
Einspielen von Updates, Aktualisierungen und Hotfixes beherrschen die
genannten Systeme mittlerweile auch nahezu problemlos. Neben einzelnen Applikationen lassen sich auch komplette Betriebssysteme wie Windows oder Linux ausrollen und ermöglichen somit eine unbeaufsichtigte Installation. Microsoft bietet beispielsweise das Verfahren RIS (Remote Installation Services) an und ermöglicht damit eine direkte Active- Directory Anbindung. Das Neuaufsetzen eines PCs lässt sich bequem durch einen Administrator zeitgesteuert, beispielsweise über Nacht, anstoßen und benötigt keinerlei Benutzereingriff.
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